Am 12 und 13. September findet im Rahmen der Urbanen Künste Ruhr das MY CITY – SYMPOSIUM ZU STADT SELBER MACHEN statt.

Im Zentrum steht die Frage, ob und wie das Recht auf Stadt oder die Stadt für alle realisiert werden kann. Wie mache ich meine Stadt zu meiner Stadt? Stadt für alle und Recht auf Stadt sind Slogans, die in den letzten Jahren immer wieder auftauchten. Wie aber könnte eine Aneignung von und Teilhabe an den urbanen Räumen aussehen, die neben der Revolte und dem Protest auf alltägliche Praktiken setzt?

Wir von Stadt statt Strand sind zusammen mit dem begnadeten Produktdesigner Sebastian Marbacher (vielleicht erinnert ihr Euch, ich habe vor einigen Wochen seine Baustellenbank entdeckt) mit dem Workshop selektive-kollektiv Spicker vor Ort.

Hier ein Auszug aus dem Programmheft:

Selektive-kollektiv Spicker

Nicht nur Städte verändern sich, sondern auch unsere Wahrnehmung. Das Bild einer Stadt hängt stark von der eigenen Sichtweise ab. Manchmal hilft es, diese selektive Wahrnehmung aufzubrechen und den Blickwinkel zu ändern. Neue Perspektiven führen somit zu neuen Ansichten. Mittels der selektiven kollektiv Spicker werden Blickwinkel geteilt und Horizonte erweitert. Wir untersuchen das Symposiumsgelände nach ganz eigenen, subjektiven Parametern und hinterlassen ein Zeichen an für uns wichtigen Orten. Die selektive Wahrnehmung wird zu einer kollektiven, der Ort ist nicht länger fremd, eine Identifikation hat stattgefunden. Das Beobachten und Teilen von persönlichen Ansichten ist ein wichtiger Teil der Aneignung des öffentlichen Raumes, der normalerweise über längere Zeit hinweg dauert. In diesem Workshop werden wir eine Kurzform davon durchlaufen.

Wer mitmachen möchte:

13. September 2013
10.30 und 13.00 (Dauer 1,5 Stunden)
PACT Zollverein Essen

Hier gibt es das Programmheft zum Download: Urbane_Kuenste_Ruhr_Symposium_Programm

Bericht bei LABkultur